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Neue Beratungs- und Koordinierungsstelle Psychosoziale Notfallversorgung Rhein-Neckar​

 

 

Die Region hat einen weiteren wichtigen Baustein zur psychosozialen Versorgung von Menschen erhalten, die von einem hoch belastenden Ereignis wie etwa einem Überfall betroffen sind: Am Freitag, 15. März 2019, hat die Beratungs- und Koordinierungsstelle Psychosoziale Notfallversorgung Rhein-Neckar (BeKo Rhein-Neckar) ihre Arbeit aufgenommen. Träger der Einrichtung ist die Arbeiterwohlfahrt (AWO), Kreisverband Heidelberg. In der Beratungsstelle finden Menschen Hilfe, die beispielsweise einen Wohnungseinbruch, Überfall, Betrug, Unfall, Suizid einer nahestehenden Person oder andere Unglücksfälle erlebt haben.

 

Die BeKo Rhein-Neckar hat ihren Sitz in der Adlerstraße 1/5, 69123 Heidelberg-Wieblingen. Sie ist telefonisch zu erreichen unter 06221 7392116. Die telefonischen Sprechzeiten sind montags von 10 bis 13 Uhr, dienstags von 14 bis 17 Uhr, donnerstags von 15 bis 18 Uhr und freitags von 10 bis 13 Uhr. Außerhalb der Sprechzeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Informationen rund um die BeKo Rhein-Neckar gibt es im Internet unter www.beko-rn.de.

 

Kostenfreies Angebot – Beratung telefonisch, vor Ort oder anonym möglich

 

Im Beratungsgespräch können die belastenden Ereignisse zur Sprache kommen, auf Wunsch auch anonym. Das Ziel der Beratung liegt darin, individuelle Möglichkeiten der Entlastung zu besprechen und Sachinformationen zu geben, um damit für die Betroffenen eine hilfreiche Perspektive zu schaffen. Bei Bedarf vermittelt die BeKo Rhein-Neckar an weitere Fachstellen. Die Dauer der Beratungsgespräche hängt vom Bedarf der Betroffenen ab. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass telefonische Kontakte oftmals ausreichen, um die Belastungssituation deutlich zu reduzieren. Aber auch persönliche Gespräche sind möglich. Die Angebote der BeKo Rhein-Neckar sind kostenfrei. Ansprechpartnerin und Leiterin der Beratungsstelle ist Diplom-Psychologin Dr. Angelika Treibel. 

 

Die BeKo Rhein-Neckar geht als zweijähriges Pilotprojekt an den Start. Sie wird von den Städten Heidelberg, Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis gemeinsam finanziert und von den regionalen Vereinen der Kriminalprävention sowie dem Polizeipräsidium Mannheim unterstützt. Als Fachberatungsstelle mit enger Anbindung an die Polizei hat die BeKo Rhein-Neckar in Baden-Württemberg bereits jetzt Modellcharakter.

 

Auf einem roten Kärtchen, welches Polizisten in Zukunft beim Einsatz dabeihaben, steht die Nummer von Angelika Treibel. Diese äußerte bei einem Pressetermin anlässlich der Eröffnung der BeKo Rhein-Neckar am Montag, 18. März 2019, beim AWO-Kreisverband:“ Wenn sie jemanden zum Reden brauchen, dann rufen Sie da an!“

 

 

An dem Pressegespräch haben außerdem teilgenommen: Stefanie Jansen, Sozialdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Mannheims Erster Bürgermeister Christian Specht, Polizeipräsident Thomas Köber, Polizeipräsidium Mannheim, Stefanie Burke-Hähner, Geschäftsführerin AWO, Kreisverband      Heidelberg, Diplom-Psychologin Dr. Angelika Treibel, Leiterin der BeKo Rhein-Neckar, sowie Reiner Greulich, Tanja Kramper und Hans-Georg Schuhmacher, Geschäftsführer der Präventionsvereine Sicheres Heidelberg e. V., Prävention Rhein-Neckar e. V. und Sicherheit in Mannheim e. V.

 

 

 

Mit besten Grüßen

 

 

Tanja Kramper

 

Geschäftsführerin

 

 

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